Chief Clinical Officer, Fachärztin für Psychiatrie & Psychotherapeutische Medizin

Dr. Sarah Boss absolvierte ihre medizinische und psychotherapeutische Ausbildung in Wien. Über einen Zeitraum von 15 Jahren war sie in renommierten psychiatrisch-psychotherapeutischen Einrichtungen tätig und übernahm anschließend die Spezialisierung in der Behandlung komplexer psychischer und psychosozialer Belastungen in einer der größten europäischen Versorgungseinrichtungen. Darüber hinaus bekleidete sie Leitungsfunktionen (klinische Direktion sowie stellvertretende ärztliche Leitung) in spezialisierten Behandlungszentren für Essstörungen. Ergänzend zur leitlinienorientierten Versorgung setzt sie – ausschließlich nach Indikationsstellung, strukturierter Aufklärung und unter ärztlicher Aufsicht – moderne neuromodulatorische Verfahren (u. a. Neurofeedback, Gleichstromstimulation, transkranielle Magnetstimulation) als medikamentenfreie Zusatzoptionen ein. In die klinische Beurteilung fließen zudem somatische und neurobiologische Faktoren ein, etwa die Regulation des autonomen Nervensystems (z. B. Safe and Sound Protocol auf Grundlage der Polyvagal-Theorie) sowie Aspekte des Darmmikrobioms, sofern dies im Einzelfall medizinisch begründet ist.

Ausbildung und Zertifizierungen

  • Dr. med. univ. – Medizinische Universität Wien
  • Psychotherapie – Österreichische Gesellschaft für Verhaltenstherapie
  • Neurofeedback, rTMS – NeuroCademy
  • Moderne orthomolekulare Medizin – Ortho-analytics, Foundation for Health and Environment
  • Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin – Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Somatic Experiencing® – Somatic Barcelona – Formación Somatic Experiencing
  • SSP (Safe and Sound Protocol) Provider nach der Polyvagal-Theorie von Stephen Porges – Unyte-iLs

Interviews

Behandlung von Essstörungen in einem spezialisierten Setting

Dr. Sarah Boss erläutert den klinischen Einsatz ergänzender Verfahren (u. a. Neuromodulation, SSP, mikrobiombezogene Aspekte) im Rahmen eines strukturierten, multiprofessionellen Behandlungskonzepts bei Essstörungen. Maßgeblich sind dabei Diagnostik, Indikationsstellung, Risikobewertung und die Behandlung zugrunde liegender Faktoren im Einzelfall.