
Psychotherapeutin
Laura Cordero ist klinische Psychologin und arbeitet integrativ. Im Mittelpunkt steht die klinisch fundierte Verknüpfung von Kognition, Emotion, Körperwahrnehmung und – sofern indiziert und von der Patientin bzw. dem Patienten gewünscht – existenziellen bzw. spirituellen Fragestellungen. Ziel ist eine strukturierte Begleitung zur Verbesserung der Selbstwahrnehmung und zur Bearbeitung emotionaler Belastungen, einschließlich der Klärung aufrechterhaltender Faktoren und der Entwicklung alltagsrelevanter Bewältigungsstrategien. Die therapeutische Arbeit erfolgt ressourcenorientiert, mit klarer Zieldefinition und unter Beachtung individueller Voraussetzungen.
Sie absolvierte ihr Psychologiestudium an der Universidad Complutense de Madrid und erwarb den Masterabschluss in Allgemeiner Gesundheitspsychologie an der Universidad Internacional de La Rioja. Fachliche Schwerpunkte liegen in der sensorimotorischen Psychotherapie bei Trauma, in emotionaler Kompetenzentwicklung, in der Behandlung von Essstörungen sowie in Verfahren der „dritten Welle“ (u. a. Acceptance and Commitment Therapy, mitgefühlsfokussierte Therapie und achtsamkeitsbasierte Interventionen). Ergänzend verfügt sie über Fortbildungen zu Selbstwertthemen, Achtsamkeit und Neurofeedback.
Vor ihrer Tätigkeit bei THE BALANCE war Laura Cordero in unterschiedlichen klinischen und multikulturellen Versorgungssettings in Spanien und im Vereinigten Königreich tätig. Dazu zählen psychotherapeutische Aufgaben in internationalen Behandlungszentren mit Schwerpunkt Essstörungen und Trauma sowie die Arbeit in multidisziplinären Teams bei komplexen psychischen Belastungsbildern. Diese klinische Praxis unterstützt eine differenzierte Einschätzung der Wechselwirkungen zwischen psychischer Symptomatik, emotionaler Regulation und körperlicher Gesundheit.
In der Behandlung legt sie Wert auf eine verlässliche therapeutische Beziehung, Präsenz und fachlich klare Rahmung. Sie schafft einen geschützten, empathischen Rahmen, in dem Patientinnen und Patienten belastende Erfahrungen und aktuelle Symptome in angemessener Tiefe bearbeiten können. Standardisierte „Einheitslösungen“ werden vermieden; stattdessen erfolgt eine individuelle, indikationsgeleitete Planung mit fortlaufender Überprüfung von Zielen, Belastbarkeit und Sicherheitsaspekten. Der Prozess zielt darauf ab, Selbstwirksamkeit zu stärken und tragfähige Veränderungen zu ermöglichen.
