THE BALANCE ist kein Notfalldienst und keine Krisenhotline. Wenn sich jemand möglicherweise in unmittelbarer Gefahr befindet, versucht hat oder beabsichtigt, sich selbst oder einer anderen Person Schaden zuzufügen, nicht ansprechbar ist, eine Überdosis eingenommen hat, einen Krampfanfall erleidet, schwer intoxikiert ist, einen gefährlichen Entzug durchmacht, extrem verwirrt ist, eine Psychose erlebt oder sich in einem anderen akuten medizinischen oder psychiatrischen Notfall befindet, kontaktieren Sie jetzt die örtlichen Notfalldienste oder begeben Sie sich in die nächstgelegene Notaufnahme. Warten Sie nicht auf eine Antwort über die Website und organisieren Sie keine internationale Reise.
Eine Familie, eine behandelnde Fachperson oder eine vertrauenswürdige Vertretung kann erkennen, dass eine Person zunehmend weniger sicher ist oder ihren Alltag zunehmend weniger bewältigen kann, bevor die Person bereit ist, Hilfe zu suchen. Die Situation kann Substanzkonsum, schwere psychische Belastung, Desorientierung, eskalierende Konflikte, Rückzug aus dem gewöhnlichen Leben oder eine rasche Veränderung der körperlichen oder psychischen Stabilität umfassen. Personen, die der betroffenen Person nahestehen, können sich unter Druck gesetzt fühlen, sofort zu handeln, und zugleich befürchten, dass ein falsches Vorgehen Widerstand oder Risiken verstärken könnte.
THE BALANCE begegnet diesen Situationen, indem unmittelbare Sicherheit von längerfristigen Behandlungsentscheidungen getrennt wird. Ein dringendes Anliegen kann eine lokale Beurteilung erfordern. Eine geplante Intervention kann einer Person helfen, die Besorgnis zu verstehen und eine Behandlung in Erwägung zu ziehen. Eine Aufnahme bleibt, sofern relevant, eine separate klinische und auf Eignung bezogene Entscheidung. Privatsphäre und Schnelligkeit sind wichtig, sollten jedoch nicht die Versorgungsstufe ersetzen, die die Person benötigt.
Vier Situationen, die unterschiedliche Reaktionen erfordern
Die Begriffe Krise, Intervention, Stabilisierung und Aufnahme werden häufig synonym verwendet. Sie beschreiben unterschiedliche Bedürfnisse und sollten nicht zu einem einzigen Versprechen einer unmittelbaren stationären Behandlung zusammengefasst werden.
| Situation | Hauptzweck | Angemessene erste Orientierung |
|---|---|---|
| Unmittelbarer Notfall | Leben schützen und akute medizinische oder psychiatrische Gefahren angehen | Örtliche Notfalldienste, eine Notaufnahme oder ein anderer örtlich zugelassener Krisendienst |
| Dringendes Anliegen | Risiko und erforderlichen Umfang der Beurteilung klären | Zeitnahe Beurteilung durch eine entsprechend qualifizierte örtliche Fachperson oder Stelle |
| Geplante Intervention | Ein sicheres, strukturiertes Gespräch über die Besorgnis und mögliche Hilfe vorbereiten | Fallbezogene Planung mit einer entsprechend qualifizierten Fachperson |
| Mögliche Aufnahme | Feststellen, ob THE BALANCE geeignet ist und welche Vorbereitung erforderlich ist | Der separate klinische Aufnahmeweg, nachdem das unmittelbare Risiko adressiert wurde |
Eine Person kann von einer Kategorie in eine andere wechseln, wenn neue Informationen bekannt werden. Eine geplante Intervention sollte beendet werden und Notfallmaßnahmen weichen, wenn eine unmittelbare Gefahr entsteht. Ein Ersuchen um dringende Hilfe sollte nicht als bestätigte Aufnahme behandelt werden.
Wenn Familien oder Fachpersonen besorgt werden
Besorgnis kann sich langsam entwickeln oder auf ein plötzliches Ereignis folgen. Die Person kann in ausgewählten Bereichen weiterhin funktionieren, während sich ihr Zustand in anderen Bereichen zunehmend verschlechtert. Andere sehen möglicherweise nur Ausschnitte: Eine Ärztin oder ein Arzt bemerkt versäumte Termine, ein Familienmitglied sieht eine Intoxikation, eine Kollegin oder ein Kollege bemerkt unberechenbare Entscheidungen und eine beratende Person sieht unerklärliches finanzielles Verhalten oder Reiseverhalten.
Situationen, die eine zeitnahe fachliche Beratung rechtfertigen können, umfassen:
- Äußerungen über Tod, Hoffnungslosigkeit, Selbstverletzung oder die Schädigung einer anderen Person
- Schwere Intoxikation, mögliche Überdosierung oder Besorgnis hinsichtlich eines Entzugs von Alkohol, Medikamenten oder anderen Substanzen
- Ausgeprägte Verwirrtheit, Paranoia, Halluzinationen, extreme Unruhe oder ein rascher Verlust des Urteilsvermögens
- Ein plötzlicher Rückgang bei Ernährung, Flüssigkeitsaufnahme, Schlaf, Mobilität, Medikamenteneinnahme oder grundlegender Selbstfürsorge
- Eskalierende Konflikte, Drohungen, Verschwinden, unsicheres Fahren oder Zugang zu Mitteln zur Schadenszufügung
- Wiederholte Krisen nach einer früheren Behandlung, Entlassung, einem Rückfall oder einem einschneidenden Lebensereignis
- Ein familiäres oder professionelles Netzwerk, das sich nicht mehr darüber einigen kann, was geschieht oder wer handeln sollte
- Eine Person, die Hilfe ablehnt, während das umgebende Risiko und die praktischen Folgen weiter zunehmen
Eine Liste kann den Schweregrad nicht bestimmen. Dasselbe Verhalten kann je nach Krankengeschichte, Substanzkonsum, aktuellen Symptomen, Zugang zu Unterstützung und unmittelbarem Umfeld der Person unterschiedliche Bedeutungen haben. Bei Zweifeln an der unmittelbar bestehenden Sicherheit hat eine örtliche Notfallbeurteilung Vorrang.
Was bei einer ersten Beurteilung geklärt werden muss
Die erste Aufgabe besteht nicht darin, die Person zum Eintritt in ein bestimmtes Programm zu bewegen. Es geht darum festzustellen, was bekannt ist, was ungewiss bleibt und welche Entscheidung nicht sicher aufgeschoben werden kann. Informationen können von der Person, Angehörigen, bestehenden Behandlern, Mitarbeitenden oder anderen berechtigten Kontaktpersonen stammen, doch jede Quelle kann nur eine Teilansicht bieten.
Eine verantwortungsvolle Beurteilung kann den aktuellen Aufenthaltsort der Person, ihre Kommunikationsfähigkeit, ihr jüngstes Verhalten, körperliche Symptome, Substanz- oder Medikamentenkonsum, Zugang zu Mitteln zur Schadenszufügung, frühere Notfälle, aktuelle Behandler, rechtliche oder Schutzbedenken sowie die Frage berücksichtigen, ob sich derzeit eine andere Person bei ihr befindet. Sie sollte zudem zwischen direkter Beobachtung und Annahmen oder Informationen aus zweiter Hand unterscheiden.
Familien müssen keine lückenlose Krankengeschichte zusammenstellen, bevor sie Beratung in Anspruch nehmen. Sie sollten jedoch vermeiden, Informationen zu verharmlosen oder anzupassen, damit ein bevorzugter stationärer Plan möglich erscheint. Präzise Informationen über Risiken, frühere Entzüge, Gewalt, Selbstverletzung, körperliche Erkrankungen, Medikamente und kürzlich erfolgte Notfallversorgung können die sicherste Empfehlung wesentlich verändern.
Wobei THE BALANCE möglicherweise unterstützen kann
Vorbehaltlich Verfügbarkeit, Standort, professionellem Zuständigkeitsbereich und den Umständen des Falls kann THE BALANCE der anfragenden Person möglicherweise dabei helfen, die Situation zu ordnen und einen angemessenen nächsten Schritt zu bestimmen. Jede Beteiligung sollte mit klaren Erwartungen darüber beginnen, wer die Beratung leistet und ob eine andere unabhängige Fachperson oder Institution erforderlich ist.
Mögliche Unterstützung kann umfassen:
- Ein vertrauliches Erstgespräch mit einem Familienmitglied, einer behandelnden Fachperson, einem Fallmanager oder einer berechtigten Vertretung
- Klärung, ob die Informationen auf einen Notfall, eine dringende örtliche Beurteilung oder ein geplantes Gespräch hindeuten
- Beratung zu den Informationen und Unterlagen, die für eine spätere klinische Beurteilung benötigt werden
- Fallbezogene Erörterung, ob eine strukturierte Intervention angemessen sein könnte
- Koordination mit bestehenden Behandlern oder unabhängigen Spezialisten, sofern Einwilligung und rechtliche Befugnis dies erlauben
- Berücksichtigung medizinischer, psychiatrischer, entzugsbezogener, transportbezogener, sicherheitsbezogener und kommunikativer Anforderungen
- Eine separate Prüfung, ob THE BALANCE oder ein anderes Setting geeignet sein könnte, nachdem unmittelbare Anliegen adressiert wurden
- Unterstützung bei der Klärung familiärer und professioneller Rollen, damit Verantwortung nicht informell oder geteilt bleibt
Die genaue Leistung sollte bestätigt werden, bevor sich jemand darauf verlässt. Allgemeine Beratung, klinische Beurteilung, Interventionsplanung, Notfallreaktion, Transport und stationäre Aufnahme sind unterschiedliche Tätigkeiten und können unterschiedliche Fachpersonen, Rechtsträger, Unterlagen, Gebühren und Verantwortlichkeiten umfassen.
Wozu eine verantwortungsvolle Intervention dienen soll
Eine geplante Intervention ist nicht einfach eine Konfrontation oder eine Methode, um Zustimmung zu erzwingen. Ihr Zweck besteht darin, eine strukturierte Gelegenheit zu schaffen, in der die Person konkrete Besorgnisse hören, die verfügbaren Optionen verstehen und eine fundiertere Entscheidung treffen kann, während Risiken und praktische Vorkehrungen sorgfältig berücksichtigt werden.
Das Format sollte der Situation folgen und nicht einem Standardskript. Bei der Planung kann es erforderlich sein zu klären, wer teilnehmen sollte, wer nicht teilnehmen sollte, was jede Person aus direkter Kenntnis sagen kann, wie Konflikte bewältigt werden, welche Behandlungsoptionen tatsächlich geprüft wurden und was geschehen soll, wenn die Person ablehnt. Das Team sollte außerdem im Voraus entscheiden, welche Veränderung im Verhalten oder in der Sicherheit das Gespräch beendet und örtliche Notfallmaßnahmen auslöst.
Druck, Beschämung, Übertreibung, überraschende Reisen und Zusagen, die klinisch oder operativ nicht bestätigt wurden, können Vertrauen beschädigen und Risiken schaffen. Familiäre Grenzen können angemessen sein, sollten jedoch ehrlich formuliert werden und nicht mit klinischer Befugnis verwechselt werden. Wenn Zwang, Einwilligungsfähigkeit, Vormundschaft, Schutzmaßnahmen oder eine unfreiwillige Behandlung erwogen werden, ist örtlich qualifizierte rechtliche und klinische Beratung erforderlich.
Klare Grenzen schützen die Person und die Familie
THE BALANCE sollte nicht als Ersatz für einen Rettungsdienst, eine Notaufnahme, ein Krisenteam, einen Polizeidienst, eine geschützte psychiatrische Einrichtung oder eine örtlich zugelassene Entzugseinrichtung dargestellt werden. Das stationäre Modell ist keine unfreiwillige oder geschlossene Einrichtung, und eine Anfrage begründet keine Befugnis, jemanden entgegen geltendem Recht festzuhalten, zu transportieren, zu medikamentieren oder aufzunehmenund fachlichem Ermessen.
Das Team sollte nicht versprechen, dass eine Intervention zu einer Einwilligung führen wird, dass sofort ein Platz in einer Residenz verfügbar sein wird oder dass eine Aufnahme erfolgen kann, bevor die medizinische und psychiatrische Stabilität geklärt ist. Es sollte einer Person in instabilem Zustand nicht dazu raten, ein Flugzeug zu besteigen oder einen langen Transfer anzutreten, nur um die Privatsphäre zu wahren.
Diese Grenzen bedeuten keinen Rückzug von der Versorgung. Sie sind Teil verantwortungsvoller Versorgung. Wenn ein anderer Leistungserbringer oder eine andere Versorgungsstufe erforderlich ist, kann die hilfreichste Reaktion eine klare Weiterleitung an diesen Dienst und eine spätere erneute Prüfung einer stationären Behandlung sein, sobald die Person ausreichend stabil ist.
Einwilligung, Einwilligungsfähigkeit, Privatsphäre und autorisierte Rollen
Ein Angehöriger, eine klinische Fachperson, ein Mitarbeiter, ein Berater oder ein Kostenträger kann relevante Informationen bereitstellen, ohne dadurch automatisch berechtigt zu sein, im Gegenzug Informationen zu erhalten. THE BALANCE kann ein Anliegen anhören und zugleich die Privatsphäre der potenziellen Klientin bzw. des potenziellen Klienten schützen. Wer eine Beurteilung, Behandlung, den Zugriff auf Unterlagen, Reisen oder Zahlungen autorisieren darf, muss gesondert geklärt werden.
Einwilligung ist mehr als das Ausbleiben eines Widerspruchs. Die Person sollte verstehen, was vorgeschlagen wird, wer beteiligt sein wird, welche Informationen weitergegeben werden können und welche Alternativen bestehen. Die Einwilligungsfähigkeit kann durch Intoxikation, Entzug, Delir, schwere psychische Beeinträchtigung, kognitive Einschränkung oder einen anderen medizinischen Zustand beeinflusst sein. Fragen zur Einwilligungsfähigkeit oder zu Zwangsmaßnahmen richten sich nach der jeweils anwendbaren Rechtsordnung und erfordern entsprechend autorisierte Fachpersonen.
Diskretion bleibt auch in dringlichen Situationen wichtig. Kommunikationswege, autorisierte Kontaktpersonen, Aliasnamen, Sicherheitsvorkehrungen und der Zugang zur Residenz können einer sorgfältigen Planung bedürfen. Privatsphäre kann nicht uneingeschränkt zugesichert werden, wenn unmittelbare Sicherheit, Schutzpflichten, berufliche Pflichten oder das Gesetz ein Handeln erfordern. Der umfassendere Standard wird unter Privatsphäre, Diskretion und Sicherheit erläutert.
Wenn eine stationäre Behandlung folgen kann
Die Bewältigung der unmittelbaren Krise begründet noch keine Eignung für THE BALANCE. In einer gesonderten Prüfung werden das aktuelle Risiko, die medizinische und psychiatrische Stabilität, der Entzugsbedarf, Einwilligung, Einwilligungsfähigkeit, Mobilität, Ernährung, der vorgesehene Standort und die Frage berücksichtigt, ob die verfügbare stationäre Struktur den Bedürfnissen der Person gerecht werden kann.
Manche Personen benötigen möglicherweise eine notfallmedizinische, klinische oder fachärztliche Stabilisierung, bevor eine stationäre Behandlung in Betracht gezogen werden kann. Andere können durch eine lokale klinische Fachperson, einen ambulanten Dienst, ein geschütztes Umfeld oder ein anderes spezialisiertes Programm angemessener unterstützt werden. Die Entscheidung sollte sich nach Bedarf und Leistungsfähigkeit richten, nicht nach Dringlichkeit, Status oder dem Wunsch nach Privatsphäre.
Die maßgeblichen Grenzen werden unter Eignung und Aufnahmekriterien, Medizinische Stabilisierung und Entgiftung und Medizinische und klinische Versorgung beschrieben. Wenn eine stationäre Behandlung angemessen ist, wird der praktische Ablauf unter So funktioniert die Aufnahme fortgesetzt.
Wenn die Person Hilfe ablehnt
Eine Person kann eine Beurteilung, Intervention oder Behandlung ablehnen, auch wenn andere weiterhin zutiefst besorgt sind. Die Reaktion hängt vom unmittelbaren Risiko, der Einwilligungsfähigkeit, dem anwendbaren Recht und der Rolle der beteiligten Personen ab. Eine Ablehnung sollte weder ignoriert noch automatisch als Beleg dafür gewertet werden, dass Zwang gerechtfertigt ist.
Familien und Fachpersonen benötigen möglicherweise einen Plan dazu, was sie tun und nicht tun werden, welche Verhaltensweisen Notfallmaßnahmen erfordern, wie Kinder oder andere schutzbedürftige Personen geschützt werden, wer wesentliche Informationen verwahrt und wie die künftige Kommunikation offen bleiben kann. Grenzen sind am hilfreichsten, wenn sie konkret, rechtmäßig und realistisch sind und nicht als Drohungen formuliert werden, die nicht aufrechterhalten werden können.
Auch die Unterstützung der Familie selbst ist wichtig. Eine lang anhaltende Krise kann zu Erschöpfung, Geheimhaltung, Uneinigkeit und reaktiven Entscheidungen führen. Die Seite Für Familien und nahestehende Personen erläutert, wie Angehörige Informationen beitragen und angemessene Orientierung erhalten können, ohne die Rolle des klinischen Teams zu übernehmen.
Häufig gestellte Fragen
Ist THE BALANCE ein Notfall- oder Kriseninterventionsdienst?
Nein. Bei unmittelbarer medizinischer oder psychiatrischer Gefährdung sind die örtlichen Notdienste, eine Notaufnahme oder ein anderer lokal autorisierter Krisendienst erforderlich. Warten Sie nicht auf eine Antwort von THE BALANCE, wenn dringendes Handeln erforderlich ist.
Kann ein Familienmitglied Orientierung einholen, wenn die Person Hilfe ablehnt?
Ein Familienmitglied kann Bedenken äußern und Informationen bereitstellen. Dadurch wird THE BALANCE oder eine andere Fachperson nicht automatisch dazu autorisiert, die Person zu beurteilen, zu transportieren, aufzunehmen oder Informationen über sie offenzulegen. Die mögliche Reaktion hängt von Risiko, Einwilligungsfähigkeit, Einwilligung, lokalem Recht und dem beruflichen Zuständigkeitsbereich ab.
Kann THE BALANCE eine Intervention in einem anderen Land organisieren?
Eine mögliche Beteiligung hängt vom Aufenthaltsort der Person, dem Risiko, lokalem Recht, der Verfügbarkeit von Fachpersonen, der Sicherheit der Reise und davon ab, ob entsprechend qualifizierte unabhängige Spezialisten erforderlich sind. Von keiner internationalen Intervention oder Koordination sollte ausgegangen werden, bevor ihr Umfang und die Zuständigkeit bestätigt sind.
Garantiert eine Intervention, dass die Person die Behandlung annimmt?
Nein. Eine verantwortungsvoll durchgeführte Intervention schafft die Möglichkeit für eine klarere und sicherere Entscheidung. Sie kann weder Einwilligung noch Aufnahme, Teilnahme oder Ergebnis garantieren. Der Plan sollte berücksichtigen, was geschieht, wenn die Person ablehnt oder die Situation unsicher wird.
Kann jemand zum Eintritt bei THE BALANCE gezwungen werden?
THE BALANCE wird nicht als Einrichtung für unfreiwillige oder gesicherte Behandlung angeboten. Jede verpflichtende Beurteilung, Unterbringung oder Behandlung hängt vom lokalen Recht und entsprechend autorisierten Diensten ab. Die Finanzierung einer Behandlung oder die Bitte um eine Intervention begründet keine solche Befugnis.
Sollten wir die Person direkt nach Mallorca oder Zürich bringen?
Nicht ohne vorherige klinische und operative Bestätigung. Eine medizinisch oder psychiatrisch instabile Person benötigt möglicherweise eine lokale Notfall- oder klinische Versorgung und kann nicht reisegeeignet sein. Die Verfügbarkeit eines Platzes in der Residenz ersetzt weder Beurteilung noch Freigabe.
Bleiben Informationen von der Familie vertraulich?
Informationen werden gemäß den Anforderungen an Privatsphäre, Einwilligung, berufliche Pflichten, Sicherheit und anwendbares Recht behandelt. Das Team kann ein Anliegen entgegennehmen, ohne vollständige Geheimhaltung zuzusagen oder im Gegenzug Informationen über die potenzielle Klientin bzw. den potenziellen Klienten offenzulegen. Die Grenzen sollten, wann immer möglich, erläutert werden, bevor detaillierte Informationen weitergegeben werden.
Welche Informationen sind hilfreich, wenn Orientierung eingeholt wird?
Hilfreiche Informationen können den aktuellen Aufenthaltsort der Person, unmittelbare Sicherheitsbedenken, kürzliches Verhalten, den Konsum von Substanzen oder Medikamenten, körperliche Symptome, Diagnosen, derzeit behandelnde Fachpersonen, frühere Notfälle, verfügbare Unterlagen, den Einwilligungsstatus und die Personen umfassen, die sich derzeit bei der betreffenden Person befinden. Geben Sie klar an, was unmittelbar beobachtet wurde und was ungewiss ist.


