Eine Anpassungsstörung tritt dann auf, wenn Menschen nicht mehr in der Lage sind, sich an die Veränderungen ihres Lebens anzupassen. Dadurch kommt es zu starken psychischen und physischen Symptomen, wie Bedrängnis, Leere oder das Vernachlässigen von sozialen Beziehungen und einem Absinken der Leistungsfähigkeit. Die Therapie erfolgt grundsätzlich über eine Verhaltenstherapie, in der langsam Verhaltensweisen und Strategien zur Bewältigung des Alltags erarbeitet werden.
Dabei wird die Anpassungsstörung – die die Gedankenwelt negativ beeinflussen – werden umstrukturiert, neue Verhaltensweisen werden eingeübt. Wichtig ist vor Beginn einer individuellen Therapie, dass eine Anamnese des Patienten erstellt wird. Außerdem müssen Therapeut und Patient herausarbeiten, welche Faktoren zur Bewältigung des Alltags liegen, wobei auch das soziale Umfeld eine hohe Bedeutung hat.
Häufige Fragen
Wie lässt sich eine Anpassungsstörung heilen?
Oftmals verschwinden die Symptome einer Anpassungsstörung nach einiger Zeit wieder, wobei sie entweder allein oder durch eine therapeutische Behandlung verringern werden. Sind Kinder oder Jugendliche betroffen, dauert die Anpassungsstörung länger und hat eine schlechtere Prognose.
Welche Symptomatik prägt die Anpassungsstörung?
Die Anpassungsstörung setzt grundsätzlich innerhalb eines Monats ein, nach dem das auslösende Ereignis aufgetreten ist. Psychische Symptome sind Angst, Depressivität, Ärger und Verbitterung oder Gefühle der Isolation. Körperliche Symptome sind Magen-Darm-Beschwerden und Verspannungen.
Wie verhalten sich Menschen in der Anpassungsstörung?
Wenn Menschen von einer Anpassungsstörung betroffen ist, sind sie grundsätzlich angespannt, häufig ärgerlich und leiden unter vielfältigen Symptomen wie Unzufriedenheit, Unausgeglichenheit und Besorgnis. Auch zu diffusen Ängsten und depressiven Störungen kann es kommen.