Depressionen werden als psychische Krankheit eingestuft. Sie kann als Gefühle der Traurigkeit, des Verlusts oder der Wut beschrieben werden, die die täglichen Aktivitäten einer Person beeinträchtigen. Obwohl Depression und Trauer einige Merkmale gemeinsam haben, unterscheidet sich die Depression von der Trauer nach dem Verlust eines geliebten Menschen oder der Traurigkeit nach einem traumatischen Lebensereignis. Depressionen gehen in der Regel mit Selbstverachtung oder einem Verlust des Selbstwertgefühls einher, während dies bei der Trauer in der Regel nicht der Fall ist.
Klinische Ressource
5 Phasen der Depression
Ähnlich wie beim Trauerprozess werden auch bei Depressionen 5 Phasen unterschieden. Nach der Befragung Tausender todkranker Patienten in den späten 1960er Jahren entwickelte sich die Hypothese von Kübler-Ross zu einem Durchbruch auf dem Gebiet der Nahtodforschung. Im Laufe der Jahre haben die Menschen Trost in der Gewissheit gefunden

Kurzübersicht
- Depression unterscheidet sich von Trauer und kann Stimmung, Selbstwertgefühl, Schlaf, Appetit, Energie, Konzentration sowie körperliches Wohlbefinden beeinträchtigen.
- Das beschriebene Fünf-Phasen-Modell umfasst Verleugnung und Wut, körperliche Veränderungen, inneres Verhandeln, Suizidgedanken sowie Akzeptanz und Behandlungsbereitschaft.
- Die Phasen können unterschiedlich lange dauern, in wechselnder Reihenfolge auftreten oder ausbleiben; bei Symptomen und insbesondere Suizidgedanken ist professionelle Hilfe wichtig.
Klinischer Kontext
Klare Informationen werden im Kontext komplexer und gleichzeitig auftretender Beschwerdebilder vermittelt.
Individuelle Faktoren
Diagnostik bleibt unverzichtbar, da Bedürfnisse und Risiken von Person zu Person verschieden sind.
Nächste Schritte
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